Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich hoffe, Sie sind alle gesund in das neue Jahr gestartet. Bei uns in der Altenhilfe gab es gleich in den ersten Wochen viel Schwung. Erneuerung eines Qualitätssiegels und Einführung eines neuen Systems standen auf dem Programm. Da gab es viel Arbeit, aber auch gleich die ersten Erfolgserlebnisse. Mehr dazu lesen Sie in der Titelgeschichte dieser WIR.
Außerdem erfahren Sie, wie eine Coronawelle zum Ende des letzten Jahres das Team im Karl-Bednarz-Haus noch enger zusammengeschweißt hat. Und Sie lesen, warum ein Brotbackautomat doch nicht glücklich macht.
Wir lassen Sie auch teilhaben am Umgang mit Düften und Musik im Haus im Park und nehmen Sie mit auf einen Besuch beim Zahnarzt – keine Angst, das tut nicht weh.
Auch ins Museum dürfen Sie uns begleiten und wir zeigen Ihnen die farbenfrohen Bilder einer historischen Modenschau.
Kurz gesagt, unsere Einrichtungen sind voller Leben. Die vielen guten Momente sind für unsere Bewohnenden auch wichtig, um den Alltag zumindest zwischendurch mal vergessen zu können. Denn natürlich machen Sie sich nach wie vor Sorgen wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, wegen der steigenden Kosten für viele Produkte oder wegen der Energiekrise. Wir sehen es aber als unsere Aufgabe an, ihnen auch leichte und unbeschwerte Erlebnisse zu ermöglichen.
In diesem Sinne wünsche ich auch Ihnen, dass Sie beim Blättern in diesem Heft für den ein oder anderen Augenblick Ihre Sorgen ein wenig vergessen können und Ihr Augenmerk auf die angenehmen Seiten des Lebens konzentrieren können. Denn auch die gibt es im Überfluss, wie unsere Bewohnenden und unsere Mitarbeiten täglich beweisen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.
Herzlichst
Ihr Jens Drießen