Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
in dieser WIR zeigt die Evangelische Altenhilfe, dass sie nicht nur ein menschliches, sondern auch ein hochmodernes Unternehmen ist. Wir nutzen moderne Möbel, um Menschen mit körperlicher Einschränkung in den Alltag zu integrieren. Unsere Mitarbeitenden machen sich Gedanken, wie sie Computersysteme dazu einsetzen können, bestimmte Entwicklungen zu dokumentieren. In unserer Titelgeschichte lesen Sie, wie wir auch dazu beitragen, dass unsere Mitarbeitenden umweltbewusst zur Arbeit und nach Hause kommen.
Das alles tun wir aber nur, damit es den Menschen – Bewohnenden und Mitarbeitenden – gut geht. Technik ist bei uns kein Selbstzweck, sie wirkt immer nur unterstützend. Dass unser Fokus auf den Menschen liegt, lesen Sie zu Beispiel in einer Geschichte über einen 100. Geburtstag. Oder an einer sehr persönlichen Schilderung einer Kollegin, die sich mit dem Thema würdevolles Sterben befasst.
Und Sie erkennen es an den vielen Einblicken in das bunte Leben in unseren Häusern. Dort zeigen wir Ihnen den Alltag, aber auch besondere Situationen und Ereignisse. Nach wie vor beschäftigt uns der Umgang mit Corona. Sie lesen in dieser WIR, wie unsere Mitarbeitenden den Alltag, trotz Einschränkungen, kreativ und abwechslungsreich gestalten.
Dazu gehört natürlich auch, dass wir jetzt, wo es wieder wärmer und freundlicher wird, viele Aktivitäten in unsere liebevoll gestalteten Gärten und auf die Terrassen verlegen.
Ich wünsche auch Ihnen, dass Sie in den nächsten Wochen und Monaten viel Zeit draußen verbringen können. Das Wetter, die Wärme und die Sonne genießen, ein zwangloses Treffen mit Freund/innen, ein entspannter Grillabend. Viel zu lange haben wir darauf verzichten müssen, natürlich immer auch mit Blick auf die verletzliche Gruppe der alten Menschen.
Für Ihre Rücksicht und für Ihr Verständnis für die weiter nötigen Maßnahmen in unseren Häusern möchte ich mich ausdrücklich bei Ihnen bedanken.
Herzlichst
Ihr Jens Drießen